MINDSLOWING Yoga

Unser Yogazugang…

Mind-slowing Yoga steht für ein ganzheitliches Yoga, das durch ein bewusstes Ankommen im Körper ein zur-Ruhe-bringen unseres Geistes bewirkt. Unsere Atmung ist dabei ein wichtiges Element – sie verbindet uns mit der Lebensenergie (Prana) und steht im direkten Zusammenhang mit unserem Gedankenstrom.

Dort wo unsere Aufmerksamkeit hingeht, dorthin fließt unsere Energie.

Der Verstand (mind) – die Quelle unserer Gedanken – verliert an Kraft, sobald wir unsere Energie bewusst lenken. Wenn unsere Gedanken uns nicht mehr von der Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments abhalten, wird der Weg zu unserer inneren Stille wie von selbst frei. Wir bekommen einen Zugang zu einer meditativen Wahrnehmung und lösen uns Stück für Stück von den Identifikationen unserer Gedanken. Unser Bewusstsein wächst und immer mehr Energie steht uns zur Verfügung, da wir sie nicht mehr durch unbewusste Aufmerksamkeit verschenken.

Mind-slowing-Yoga zielt nicht auf Passivität und einfaches Abschalten ab, sondern soll uns einen Zustand innerer Entspanntheit, durch eine gesteigerte Form der Wahrnehmung und Achtsamkeit, fernab unserer Gedanken und Glaubenssätze, zugänglich machen. Diese Form der Gelassenheit nicht nur auf der Yogamatte zu erleben, sondern als anhaltenden Seins-Zustand zu etablieren, könnte man als Ziel dieses Yogaweges bezeichnen.

Meditation:

Meditation ist aktives Nicht-Tun. Der Geist der Achtsamkeit bewertet nicht, sondern beobachtet lediglich was geschieht, da es in dem Augenblick, wo es wahrgenommen wird, bereits da ist. Zulassen und gleichzeitig wieder loslassen, Augenblick für Augenblick. Der beste Weg, um in der Meditation Ziele zu erreichen, ist diese loszulassen.

Was wäre Yoga ohne Meditation? Yoga ist Meditation, denn es führt uns immer tiefer zu dem was wir sind – reine Wahrnehmung und Bewusstsein.

Liebevoll streifen wir im Yoga Schicht für Schicht von dem ab, was uns von einer meditativen, urteilsfreien Wahrnehmung trennt. Dass Meditation immer für uns da und nicht von uns getrennt ist, ist eine der schönsten Entdeckungen, die uns Yoga zu Teil werden lässt!

Pranayama:

Atemübungen unterstützen uns dabei, Lebensenergie (Prana) in uns aufzunehmen und in verschiedene Bereiche unseres Körpers zu lenken.

Sie ermöglichen uns eine Reinigung auf energetischer und körperlicher Ebene und können gezielt ausgleichend, beruhigend oder auch belebend auf uns wirken. Atmung und Geist stehen in einer engen Verbindungen. Wir nehmen dauerhaft Einfluss auf unser Wohlbefinden, wenn wir einen bewussten Zugang zu unserer Atmung herstellen – wir atmen wieder tiefer und voller und nehmen mehr Prana auf.

Der bewusste Atem ist wahrscheinlich das einfachste und effektivste Werkzeug, um im gegenwärtigen Moment anzukommen. Solange wir leben ist der Atem unser ständiger Begleiter. Sich auf den Atem zu konzentrieren bedeutet, das ewige Jetzt, im Rhythmus des Lebens zu erleben.

Asanas:

Der körperliche Aspekt, die Asanas (Körperübungen), aller von uns angeboteten Yogarichtungen basieren auf dem Ansatz des “Hatha Yoga”: Das Wort Hatha stammt aus dem Sanskrit, der ältesten und ursprünglichsten nordindischen Sprache. Ha ist das aktive Prinzip, Tha das rezeptive (empfangend, aufnehmend) – Ha steht für die Sonne, Tha für den Mond.

Die Wortbedeutung gibt damit einen Hinweis auf den wichtigsten Grundsatz des Hatha Yoga: Ausgewogenheit und Balance.

Hatha Yoga ist der körperorientierte Bereich des Yoga und umfasst die Praxis von dynamischen Bewegungsabläufen, sogenannten Flows, und statischen Haltungen, den Asanas. Die Muskeln werden gekräftigt, gedehnt und entspannt und der gesamte Körper wird gleichmäßig trainiert.

Die Aufmerksamkeit liegt dabei insbesondere auf dem Atem. Einerseits werden viele Bewegungen im Atemrhythmus durchgeführt, andererseits ist der Atem ein grundlegender Indikator für das richtige Maß: Sobald er nicht mehr fließt, sind die Grenzen der Kraft und/oder Beweglichkeit überschritten. Diese Grenzen gilt es im Yoga zu finden und sie liegen bei jedem Menschen wo anders.

Im Yoga geht es weder um Leistung noch um den Vergleich mit anderen. Es geht darum, sich im eigenen Körper wohlzufühlen und gleichzeitig die persönlichen Fähigkeiten behutsam zu entwickeln.

Yoga und Klang

Gerne beziehen wir bei unseren Yogastunden auch Klang mit ein, als zusätzliches Element zur Entspannung bzw. zur Schulung der Wahrnehmung und Achtsamkeit. Klangschalen, Koshi, Sansula oder auch Handpan kommen bei unseren Yogaeinheiten regelmäßig und gerne zum Einsatz.

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